Beratung und ambulante Behandlung

Wer es eilig hat ....
Die Diakonie hält ein Beratungsportal im Internet bereit. Dort können Sie bundesweit diakonische Suchtberatungsstellen oder auch Beratungsstellen für andere Problembereiche finden. Außerdem bieten viele dieser Beratungsstellen auch die Möglichkeit der datengesicherten Online-Beratung.

Die Suchtberatung berät Betroffene und Angehörige und bietet Gespräche, Unterstützung und ambulante Therapien an. Sie vermittelt in Entgiftungen sowie in Fachkliniken und Selbsthilfegruppen.

An die Sucht- und Drogenberatungsstellen können Sie sich wenden, wenn Sie Probleme mit Suchtmitteln haben. Es gibt auch Angebote für Menschen, die glücksspielsüchtig sind (Nordhessicher Verbund Glücksspielsucht), exzessiv Medien nutzen, an einer Essstörung leiden, sich das Rauchen abgewöhnen wollen, Probleme mit dem Führerschein haben oder einen reduzierten Alkoholkonsum einüben wollen. Es werden hierzu Gruppen- und Einzelgespräche angeboten.

Kontakte und Gespräche werden vertraulich behandelt.
Die Beratungsstellen sind auch Ansprechpartner für vorbeugende Angebote.

Es gibt drei Formen von Beratungsstellen, die zusätzlich zu den genannten Angeboten weitere spezielle vorhalten können:

  • An die Suchtberatungsstelle können sich Erwachsene wenden, die Probleme mit legalen Suchtmitteln haben (Alkohol, Medikamente).
     
  • Die Zielgruppen einer Jugend- und Drogenberatungsstelle sind Jugendliche und Erwachsene, die Schwierigkeiten mit Drogen und im sozialen Umfeld (Schule, Ausbildung, Beziehung, usw.) haben, sowie Angehörige dieser Zielgruppen.
     
  • Die Sucht- und Drogenberatungsstelle ist eine Kombination der oben genannten Beratungsstellen.

In allen Beratungsstellen arbeitet Fachpersonal mit speziellen suchttherapeutischen Ausbildungen.

Weitere Angebote für Menschen in besonderen Lebenssituationen:

  • Einige Beratungsstellen halten regelmäßige Beratungsangebote in Justizvollzugsanstalten ab.
  • Die Drogenhilfe leistet Überlebenshilfe durch Ansprechpartner auf der Straße (Streetwork), durch Krisenzentren und Kontaktläden, Notschlafstellen, sowie durch die Verabreichung des Ersatzstoffes Methadon in sogenannten Substitutionsambulanzen.

Weitere Informationen zu den Angeboten der Diakonie in Kurhessen-Waldeck finden Sie mittels Suchabfrage.