Geschichte der Diakonie in Kurhessen-Waldeck
Die Ursprünge diakonischer Arbeit in Kurhessen-Waldeck gehen auf die Armenstiftungen des Mittelalters zurück. Noch heute sind die Nachfolgeeinrichtungen dieser Hospitäler aus dem 13. Jahrhundert aktiv (z.B. in Frankenberg, Eschwege und Spangenberg).
Diakonie in Kurhessen-Waldeck nahm ihren Anfang in einzelnen Kirchengemeinden: Als Antwort auf die sozialen Umwälzungen des 19. Jahrhunderts bedeutete die Innere Mission Aufbruch und neue Orientierung für christliche Gemeinden.
Erste Einrichtungen entstanden: 1844 wurde in Rengshausen (heute Gemeinde Knüllwald im Schwalm-Eder-Kreis) das „Burschenheim Beiserhaus“ gegründet, ein Heim für „verwahrloste Jugendliche“, denen Unterkunft und Ausbildung angeboten wurden. 1845 folgte die Gründung des Kinderkrankenhauses „Zum Kind von Brabant“ in Kassel.

