26.01.2012: Armut bekämpfen
Evangelische Kirche bewilligt drei weitere Projekte der Aktion „Diakonische Gemeinde“

Gegen die Armut: Drei weitere Projekte werden im Rahmen des Programms Diakonische Gemeinde gefördert.
Gegen die Armut: Drei weitere Projekte werden im Rahmen des Programms Diakonische Gemeinde gefördert.

Während eines Treffens von Vertretern der bisherigen 10 Projekte der Aktion „Diakonische Gemeinde – Armut bekämpfen und gesellschaftliche Teilhabe fördern" der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck übergab der Präses der Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Dekan Rudolf Schulze, gemeinsam mit dem Landespfarrer für Diakonie, Oberlandeskirchenrat Dr. Eberhard Schwarz, die Auszeichnung an drei weitere Kirchenkreise, die sich mit dem Thema „Armut" auseinandersetzen.

Die Landessynode der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck hatte am 25. November 2008 anlässlich ihrer Herbsttagung in Hofgeismar eine Stellungnahme zur gestiegenen Armut in Deutschland abgegeben. Der Rat der Landeskirche wurde seinerzeit von der Landessynode beauftragt, Mittel zur Verfügung zu stellen, die die Kirchengemeinden unterstützen, um Initiativen zur Armutsbekämpfung und Konzeptionen zur nachhaltigen Integration sozial benachteiligter Menschen zu entwickeln bzw. fortzuführen. Die Summe von 1 Million Euro über einen Zeitraum von vier Jahren wurde bereitgestellt, um in Kirchengemeinden entsprechende Projekte zu fördern.

Drei neue Projekte

Gleichzeitig mit den Bewilligungen starteten in den Kirchenkreisen auch die Projekte. Es sind dies:

Projekt auJA-MOBIL, Marburg-Richtsberg

„Richtsberg“ ist Marburgs größter Stadtteil mit einem erhöhten besonderen Förderbedarf. Ebenso ist er Spitzenreiter im Hinblick auf Haushalte, die Arbeitslosengeld II (ALG-II) beziehen oder ihr geringes Einkommen durch staatliche Leistungen aufstocken müssen. Es gibt eine größere Anzahl von Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft und Religion, die sich durch die vorhandenen Angebote bisher nicht oder kaum ansprechen lassen. Gerade auf dem Oberen Richtsberg mit den Schulen, mehreren Gemeinschaftseinrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten und anderen häufig frequentierten Orten suchen sie sich ihren Platz, an dem sie durch ihr Verhalten, Alkohol- und teilweise auch Drogenkonsum auffallen. Viele der Jugendlichen haben wenig bis keine Unterstützung aus den Elternhäusern; die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten leben von ALG-II, die Schulkarrieren sind häufig von Schulwechseln und Abbrüchen gezeichnet. Hier will das Projekt „auJA-Mobil“ der Evangelischen Kirchengemeinde Am Richtsberg mit dem Projektpartner „Bürgerinitiative für soziale Fragen e.V.“ (BSF) ansetzen. Ein angeschafftes Fahrzeug soll, so weit wie möglich gemeinsam mit Jugendlichen, zu einem „mobilen Wohnzimmer“ umgebaut werden. Jugendliche, die sich durch stationäre und feste Angebote nicht ansprechen lassen, sollen an ihren Treffpunkten aufgesucht werden, und im „auJA-Mobil“ die Möglichkeit haben, bei schlechterem Wetter auszuruhen, Gesprächs- und Kontaktangebote zu nutzen, bei Bedarf in Beratungs- und Hilfsangebote der bestehenden Träger weitervermittelt und gegebenenfalls begleitet zu werden.

Neue Angebote rund um das Sozial- und Kulturzentrum „Mittelpunkt im Brückenhof“ in Kassel

Das Diakonische Werk Kassel und die Evangelische Kirchengemeinde Kassel-Süd (Nordshausen und Brückenhof – Klosterkirche und Stephanuskirche Mattenberg) wollen gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadtteile Oberzwehren und Nordshausen, vor allem des Quartiers Brückenhof, Aktivitäten gegen Armut und soziale Ausgrenzung entwickeln. Dabei sollen insbesondere Kontakte und soziale Netzwerke aufgebaut werden. Das Projekt knüpft an den von der Kirchengemeinde getragenen Mittagstisch an, den es seit 2005 in den Räumen des Sozial- und Kulturzentrums „Mittelpunkt im Brückenhof“ gibt.

Treffpunkt „Mach mit“ in Wolfhagen

Das Diakonische Werk Hofgeismar-Wolfhagen hat dieses Projekt gemeinsam mit der ev. Kirchengemeinde Wolfhagen und dem Kreisdiakonieausschuss des Kirchenkreises Wolfhagen entwickelt. Die Idee des Projektes ist, neben den schon vorhandenen Beratungsangeboten und anderen Hilfeleistungen (Tafel, Kleiderladen…) für Menschen mit geringem Einkommen die Möglichkeit zur Teilhabe zu schaffen. Die Zielgruppe sind Bezieher von sozialstaatlichen Leistungen (ALG II, Grundsicherung). Es sind neben den meist langzeitarbeitslosen Menschen auch Kinder, alte Menschen, Menschen mit Behinderungen, Wohnproblemen oder Migrationshintergrund.

Armut auch in Kirchengemeinden

Die Zahl von Menschen in Deutschland, die in Armut leben oder von Armut bedroht sind, nimmt in den letzten Jahren stetig zu, eine Vielzahl dieser Menschen lebt in den Kirchengemeinden. Die sozialidyllische Vorstellung, Armut und soziale Benachteiligung spiele in ländlichen Regionen wie denen in Kurhessen-Waldeck keine Rolle, entspricht nicht der Realität. Sozial benachteiligte Menschen – Menschen in Armut – leben zwar in unseren Kirchengemeinden zwischen Bad Karlshafen und Bergen-Enkheim, zwischen Korbach und Tann in der Rhön, sind dort aber oft im täglichen Gemeindeleben nicht sichtbar. Die fehlende Teilhabe von ärmeren Menschen am sozialen, politischen und kulturellen Leben setzt sich somit in den Kirchen vor Ort fort. Armut heißt nicht nur materielle Armut, sondern bedeutet darüber hinaus das Abgeschnitten sein von vielen Lebensbezügen. Die Aktion „Diakonische Gemeinde – Armut bekämpfen" zeigt, dass die Landeskirche sich dem Problem stellt, die Not der Menschen ernst nimmt und aktiv eine Unterstützung anbietet. Dabei geht es nicht nur darum, ihre wirtschaftlichen Lebenslagen zu verbessern, sondern sie konkret anzusprechen, ihre Kompetenzen wahrzunehmen und sie bei der Planung und Umsetzung der Projektideen von Anfang an zu beteiligen.

Redaktion: Eckhard Lieberknecht, Telefon: (05 61) 10 95 - 333

Zum Seitenanfang

22.11.2011
Kunst trotzt Demenz - Eröffnung der Ausstellung im Diakonissen-Krankenhaus

Kunst trotz(t) Demenz lautet der Titel der Ausstellung, die vom 28. November 2011 bis 8. Februar 2012 im Diakonissen-Krankenhaus gezeigt wird. Die Wanderausstellung der Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau und ihres Stiftungsfonds DiaDem will auf die Lebensumstände von Demenzkranken und deren Angehörigen aufmerksam zu machen.

Zum einen zeigen dabei an Demenz erkrankte Künstler, wie kreativ sie (noch) sind und wie sie mit Zeichenstift, Farbe und Pinsel ihre Stimmung und Gefühle mitteilen. Zum anderen liefern pflegende Angehörige und renommierte Fotografen überzeugende Beweise dafür, wie bei demenzkranken Menschen immer wieder Momente der Lebensfreude aufblitzen, ohne jedoch deren Hinfälligkeit zu retuschieren. Die Kunstschau wurde erstmals im September 2009 gezeigt und tourt seitdem durch Deutschland. Sie präsentiert über 100 Kunstwerke von 32 zeitgenössischen deutschen Künstlern, die sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise mit Demenz auseinandersetzen. Darunter sind renommierte Künstlerpersönlichkeiten wie Felix Droese, Madeleine Dietz, Jörg Immendorf oder Günther Uecker.
Neben der Ausstellung wird ein Begleitprogramm angeboten mit Vorträgen zum Thema Demenz sowie Führungen von Schulklassen.
Zur Eröffnung der  Ausstellung mit einer Vernissage laden wir Sie recht herzlich ein am

Sonntag, dem 27. November 2011, um 11.30 Uhr
im Diakonissen-Krankenhaus,
Casino, 1. Stock,
Herkulesstraße 34, 34119 Kassel.

Vor der Ausstellungseröffnung laden wir Sie ein zum Gottesdienst, in der

Mutterhauskirche, um 10.30 Uhr
im Kurhessischen Diakonissenhaus,
Goethestraße 85, 34119 Kassel.

Die Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau und ihr Stiftungsfonds DiaDem engagieren sich für demenzkranke Menschen und ihre Familien. Neben konkreten Hilfen will der Stiftungsfonds gezielt kreative Impulse setzen für eine breite öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema Demenz. Die Wanderausstellung „Kunst trotzt Demenz“ ist ein erstes Produkt dieser angestrebten Zielsetzung.

Informationen zur Ausstellung und eine Bestellmöglichkeit für Katalog und DVD finden Sie unter:  www.kunst-trotzt-demenz.de.

Zur Stiftung Kurhessisches Diakonissenhaus Kassel gehören das Alten- und Pflegeheim „Haus Salem“ in Kassel und das „Marie-Behre-Altenhilfezentrum“ in Baunatal-Guntershausen. Des Weiteren ist die Stiftung Trägerin des Kinder- und Jugendheims im Kleinen Holzweg und zweier Tageseinrichtungen für Kinder sowie des Diakonie-Zentrums für Schädel-Hirn-Verletzte Nordhessen gem. GmbH (ZeHN). Das Mutterhaus ist geistliche Heimat von 43 Schwestern. In der Komplexeinrichtung arbeiten rund 1150 Menschen haupt- oder ehrenamtlich. Größter Arbeitsbereich sind die Diakonie-Kliniken Kassel mit dem Burgfeld-, dem Diakonissen-Krankenhaus und der Frauenklinik Dr. Koch. Hier sind rund 950 Mitarbeiter beschäftigt und werden etwa 28.000 Patienten im Jahr gepflegt.

 

Redaktion: Claus-Dieter Suß, Telefon: (0561) 10 95 - 303

Zum Seitenanfang

03.11.2011: Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes in Kurhessen-Waldeck in Hanau
Diakonie: Instrumentenreform ist ein Skandal

Das Diakonische Werk in Kurhessen-Waldeck e.V. (DWKW) sieht das Gesetz zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpoliti-schen Instrumente (Instrumentenreform) im Sozialgesetzbuch als einen Skandal an. Dies machte der Vorstandsvorsitzende des DWKW, Landespfarrer OLKR Dr. Eberhard Schwarz, anlässlich der Mitgliederversammlung am 2. November in der Martin-Luther-Stiftung in Hanau deutlich.

Zu den über 200 Mitgliedern zählen neben diakonischen Einrichtungen und Trägern aus der Region auch die Kirchenkreise der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Das DWKW als Spitzenverband unterstützt nicht nur die unterschiedlichen diakonischen Einrichtungen und Träger in fachlicher und rechtlicher Hinsicht, sondern vertritt diese auch auf dem Feld der Sozialpolitik.

Gegen die Instrumentenreform

Die Instrumentenreform, die bereits im Bundeskabinett verabschiedet wurde und jetzt noch einmal im Vermittlungsausschuss zu einigen Punkten verhandelt wird, ist Teil der aktuellen Haushaltskonsolidierung der Bundesregierung. Diese wird zu nicht unwesentlichen Teilen auf Kosten der aus dem Arbeitsmarkt Ausgeschlossenen ausgetragen. Die Folgen werden kurzfristig durch die betroffenen Menschen selbst und langfristig durch Altersarmut, steigende Gesundheitsausgaben und fehlende Rentenbeiträge sichtbar werden und in den defizitären Kommunaletats für alle zu spüren sein. Es geht dabei um Menschen, die vielfach mit pädagogischer und sozialarbeiterischer Hilfe zuallererst wieder an die Anforderungen eines Arbeitsalltags herangeführt werden müssen. Aus diesem Grund ist aus Sicht der Diakonie ein gezielter Ausbau öffentlich geförderter und dauerhafter sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung notwendig. „Gerade die Instrumentenreform gefährdet unsere Mitgliedseinrichtungen - insbesondere die Jugendwerkstätten - in ihrem Bestand. Viel schlimmer ist jedoch, dass die wenigen Instrumente, mit denen auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht vermittelbare Jugendliche begleitet und gefördert werden konnten, erheblich reduziert werden. Die Reform nimmt diesen Menschen damit eine letzte Chance. Dies ist in meinen Augen ein Skandal", sagte der Landespfarrer.

Sorge um die Pflege

Dr. Schwarz machte in seinem Bericht ebenso deutlich, dass es auch im Bereich der Pflege große Herausforderungen gibt. Nach seiner Ansicht wird der prognostizierte Fachkräftemangel die Pflegeeinrichtungen sowie die Pflegebedürftigen schon jetzt und in Zukunft hart treffen. Er verwies auf die Pflegekampagne der Liga der Freien Wohlfahrtspflege, die in diesem Jahr für ein besseres Image der Pflege geworben hat und junge Leute ansprach, um ihr Interesse für diesen Beruf zu wecken. „Dies wird nur dann erfolgreich sein, wenn gleichzeitig die Rahmenbedingungen eine Verbesserung erfahren. Der Umgang der Politik mit diesem Thema gibt allerdings wenig Grund zur Hoffnung. Der mehrfache Ministerwechsel und die Verschleppung des Angehens der dringend notwendigen Pflegereform ist nicht nachvollziehbar", so der Vorstandsvorsitzende des DWKW.

Inklusion auf gutem Weg?

Auch mit dem Thema „Inklusion" hat sich das DWKW in der vergangenen Zeit intensiv beschäftigt. „Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention war bei uns in vielfältigen Bereichen ein wichtiges Thema. Große Erwartungen werden an diese Umsetzung geknüpft, aber auch Befürchtungen damit verbunden. Die Auswirkungen auf unsere Einrichtungen, aber auch die infrastrukturellen Veränderungsbedarfe, werden diskutiert. Hierbei arbeiten wir eng mit anderen Wohlfahrtsverbänden in Hessen zusammen", erläuterte Schwarz. Kern dieser Konvention ist die Inklusion von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft und die grundlegende Verbesserung der Teilhabemöglichkeiten. „Die Menschen mit Behinderung sowie deren Eltern und Angehörige sehen der Umsetzung mit unterschiedlichen Erwartungen entgegen. Einerseits besteht die Hoffnung, selbstverständlich in einen Kindergarten oder die Schule zu gehen und das Leben inmitten der Gesellschaft und nicht von ihr abgeschirmt zu verbringen. Andererseits bestehen Befürchtungen, wie Menschen mit Behinderung zum Beispiel in neuen ambulanten Wohnstrukturen zurechtkommen. Hier besteht ein hoher Weiterentwicklungsbedarf. Dies gilt nicht nur für unsere Strukturen, sondern auch auf kommunaler und regionaler Ebene. Barrierefreie Zugänge sind dabei nur ein Baustein", so Schwarz abschließend.

Stabiler Haushalt

In seinem Bericht als Direktor des DWKW konnte Dr. Harald Clausen über einen stabilen Haushalt informieren. Demnach liegt die Bilanzsumme in diesem Jahr mit 25,1 Millionen Euro um rund 3 Millionen über dem Ergebnis vom Vorjahr. Zum überwiegenden Teil finanziert sich das Werk aus Zuwendungen der Landeskirche und aus Mitgliedsbeiträgen. Hinzu kommen Umsatzerlöse aus zentralen Dienstleistungsbetrieben (Treuhandstelle, Zentrale Gehaltsabrechnungsstelle). Aber die allgemeine Finanzentwicklung geht auch am DWKW nicht spurlos vorbei. Die Zuschüsse halten mit den steigenden Kosten nicht mehr Schritt. Daher wird das Diakonische Werk bei Ausscheiden von Mitarbeitenden prüfen müssen, ob die Stelle wieder besetzt wird oder eingespart werden kann.

Wahlen

Turnusgemäß standen Wahlen in den Verwaltungsrat an.

Wiedergewählt wurden:

  • Pfarrer Burkhard Enners, Leiter des Diakonischen Werks Fulda
  • Pfarrerin Barbara Heller, Leitende Pfarrerin der Evangelischen Altenhilfe Gesundbrunnen Hofgeismar

Mitgliederversammlung des DWKW

Das Diakonische Werk in Kurhessen-Waldeck e.V. (DWKW) mit Sitz in Kassel ist der evangelische Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in einem Gebiet von Bad Karlshafen in Nordhessen bis zum Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim, einschließlich des Kirchenkreises Schmalkalden in Thüringen. Der Verband vertritt die Interessen von derzeit rund 210 Mitgliedern (Vereine, Stiftungen, gemeinnützige GmbHs, Evangelische Kirchenkreise und -gemeinden, Evangelische Kindertagesstätten, landeskirchliche Zweckverbände). In deren gut 600 Einrichtungen arbeiten momentan rund 12.500 Hauptamtliche und ungezählte Ehrenamtliche. Darüber hinaus ist das DWKW Träger des Evangelischen Fröbelseminars. Die Geschäftsführung des DWKW übernimmt ein zweiköpfiger Vorstand, bestehend aus dem Landespfarrer und dem Direktor.

Die Mitgliederversammlung ist höchstes Organ des Diakonischen Werks in Kurhessen-Waldeck e.V. Sie hat satzungsgemäß darauf zu achten, dass die Tätigkeit der Vereinsorgane (Vorstand und Verwaltungsrat) den Satzungszwecken entspricht. Desweiteren nimmt sie u.a. den Rechenschaftsbericht von Vorstand und Verwaltungsrat entgegen und nimmt Wahlen in den Verwaltungsrat vor. Dieser überwacht die Tätigkeit des Vorstandes im Hinblick auf die Ausrichtung der Gesamtarbeit und die sachgemäße Erfüllung der sich daraus ergebenden Aufgaben. Dazu gehört auch die Wahl des Landespfarrers, der gleichzeitig Vorstandsvorsitzender ist, und des Direktors als weiteres Vorstandsmitglied.

Redaktion: Eckhard Lieberknecht, Telefon: (05 61) 10 95 - 333

Zum Seitenanfang