Zeichen setzen für ein gerechtes Europa - Aktionsmotiv der Aktion "Hoffnung für Osteuropa" - Foto:
Die Aktion "Hoffnung für Osteuropa" wurde 1994 als Netzwerk der Hilfe gegründet. Ihr Ziel ist es, die Lebensgrundlage der Menschen in den Ländern Mittel- und Osteuropas zu fördern. Dazu sammelt die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ Spenden.
Aus dem Bereich der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck engagieren sich rund 60 Initiativen für den Austausch und die Hilfe in den Ländern des ehemaligen Ostblocks. Dabei geht es um die Unterstützung beim Aufbau von tragfähigen Strukturen der Kirchen und der Diakonie in Osteuropa, aber auch um die ganz konkrete Hilfe u.a. mit Medikamenten, Lebensmitteln und landwirtschaftlichen Maschinen.
Alle Projekte werden gemeinsam mit den Partnern in den osteuropäischen Ländern geplant und umgesetzt. Ungezählte ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kurhessen-Waldeck unterstützen diese Maßnahmen.
Dabei steht die Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund. Mit Sachspenden und finanzieller Unterstützung haben Menschen aus Kurhessen-Waldeck auf diese Weise Menschen in Estland, Litauen, Bosnien, in der Ukraine, Russland und Weißrussland geholfen.
In der Aktion arbeiten auf Bundesebene das Diakonische Werk der EKD, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), einige Freikirchen, das Gustav-Adolf-Werk und der Martin-Luther-Bund zusammen, um mit Spenden beim Aufbau sozialer Strukturen und christlicher Gemeinden zu helfen. Ein weiteres Anliegen der Aktion ist es, Verständnis für die unterschiedlichen Lebenssituationen und Kulturen in Ost und West zu wecken.
Regelmäßig treffen sich im Diakonischen Werk die Osteuropa-Initiativen aus Kurhessen-Waldeck zum Erfahrungsaustausch. Im "Osteuropa-Hearing" werden aktuelle politische und soziale Entwicklungen diskutiert und Berichte über Hilfsaktionen abgegeben.
Ansprechpartner im Diakonischen Werk:
Hans Barbknecht
Telefon: (0561) 10 95 – 304
E-Mail: h.barbknecht@dwkw.de
Spenden
Schulungen für Sozialarbeiter und Klinikseelsorger in Estland
Ein rasant wachsendes Problem in vielen Ländern Osteuropas ist die Ausbreitung von AIDS.
Die Behörden Estlands wissen von 5.000 HIV-Infizierten, aber sie gehen von 15.000 aus. Die Mehrheit lebt im Verborgenen. Aus diesem Grund hat die Estnische Evangelisch Lutherische Kirche ein Projekt zur Begleitung von HIV-Infizierten begonnen. Am Anfang stand die Bestandsaufnahmen: Zahlen von Infizierten, Neuinfektionen und von bestehenden AIDS-Projekten. Ziel ist es nun, einen Austausch zwischen estnischen und deutschen Sozialarbeitern und Seelsorgern in Gang zu setzen. Ein erster Lehrgang hat bereits stattgefunden, weitere werden folgen. Denn der Bedarf ist groß. „Es geht darum AIDS als Problem der gesamten Gesellschaft in den Köpfen der Menschen zu verankern.“
Wir bitten um Ihre Spende für dieses und andere Projekte, die sich den Herausforderungen stellen, konkrete Hilfe verwirklichen wollen.
Im Bereich der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck wurden bisher 1.111.956 Euro für die Aktion Hoffnung für Osteuropa gespendet.
Eine Übersicht über die damit geförderten Projekten finden Sie hier zum Download:
Geförderte Projekte 2008 (PDF, 1,2 MB)
Spendenkonto der Aktion „Hoffnung für Osteuropa“
Konto 200 000, Evang. Kreditgenossenschaft Kassel, BLZ 520 604 10