Aktionen

„Brot für die Welt“, DiakonieKatastrophenhilfe und die Aktion "Hoffnung für Osteuropa" wollen Menschen in aller Welt unterstützen, die in Not sind. Die Diakoniesammlungen dienen der Unterstützung diakonischer Hilfen in Kurhessen-Waldeck. Mit Wohlfahrtsmarken helfen Sie der Diakonie beim Aufbau von Beratungsdiensten. 

 

Hoffnung für Osteuropa

Zeichen setzen für ein gerechtes Europa - Aktionsmotiv der Aktion "Hoffnung für Osteuropa" - Foto: Karin Desmarowitz | agenda
Zeichen setzen für ein gerechtes Europa - Aktionsmotiv der Aktion "Hoffnung für Osteuropa" - Foto: Karin Desmarowitz | agenda

Eröffnung der 17. Aktion„Hoffnung für Osteuropa“ in Bad Arolsen
20. – 21. Februar 2010

Bad Arolsen ist Gastgeber der Eröffnung der 17. Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. Unter dem Titel „Zeichen setzen für ein gerechtes Europa“ wird die Situation in der Ukraine im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen. Seit Jahren bemühen sich das Evangelische Fröbelseminar und der St. Elisabeth-Verein e.V. um die Chancengleichheit der jungen Menschen in Cherson in der Ukraine. So gibt es ein Haus für ehemalige Straßenkinder. Das Evangelische Fröbelseminar hat außerdem intensive Kontakte zur Universität in Cherson aufgenommen, um Studierende mit der Fröbelpädagogik vertraut zu machen. Erste Kindergärten gehen den Weg mit. Daneben engagiert sich seit vielen Jahren das Bathildisheim aus Bad Arolsen in einem Behindertenheim in Zatreni in Rumänien. Einen besonderen musikalischen Akzent werden Musiker und Künstler aus der Ukraine und aus der Region Bad Arolsen setzen.

Veranstalter:
  • Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck
  • Evangelischer Kirchenkreis der Twiste
  • Diakonisches Werk in Kurhessen-Waldeck e.V.
  • Gustav-Adolf-Werk
  • Evangelischer Bund
  • Martin-Luther-Bund

Die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ – die Aktion evangelischen Kirchen mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa – will durch Erfahrungsaustausch und Kooperation mit einheimischen Partnern „Hilfe zur Selbsthilfe“ leisten. Mit Spenden werden Projekte in Mittel- und Osteuropa gefördert.

Programm:

  • Samstag, 20. Februar 2010, 9:30 Uhr
    Ev. Stadtkirche Bad Arolsen, Kirchplatz
    Andacht mit Propst Helmut Wöllenstein
  • 10:00 Uhr
    Bürgerhaus Bad Arolsen, Rathausstr. 3
    Vortrag „Ev. Kirche in der Ukraine: Willkommene oder bedrohte Minderheit?“
    Pastor Andreas Hamburg, Odessa
  • 14:30 Uhr
    Bürgerhaus Bad Arolsen, Rathausstr. 3
    „Zeichen setzen für ein gerechtes Europa“
    - „Zur kirchlichen, sozialen und gesellschaftlichen Situation in der Ukraine“ Wie können „Zeichen der Gerechtigkeit“ gesetzt werden? Vortrag von Ksenia Wittenberg (Universität Cherson)
    - Vorstellung des Projektes der Initiative des Evangelischen Fröbelseminars und des St. Elisabeth-Vereins in Cherson
    Bericht von Heidrun Lachnit (Kassel) und Rüdiger Rohe (Marburg)
    - Vorstellung des Projektes der Initiative des Bathildisheim e. V. in Rumänien
    Bericht, Mitarbeitender des Rehazentrums Bathildisheim (Bad Arolsen)
  • 19:00 Uhr
    Ev. Stadtkirche Bad Arolsen, Kirchplatz
    Europakonzert mit dem Posaunenchor Rhoden unter Leitung von Oliver Klaus
    und dem Musik-Duo Cherson, Alla Vladymyrova und Nadezda Soroka
    Kammerchor der Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen, Leitung Rainer Böttcher
    Wort zur Aktion „Hoffnung für Osteuropa“, Landespfarrer OLKR Dr. Eberhard Schwarz
    Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.
  • Sonntag, 21. Februar 2010, 10:00 Uhr
    Ev. Stadtkirche Bad Arolsen, Kirchplatz
    Gottesdienst zur Eröffnung der 17. Aktion „Hoffnung für Osteuropa“
    Predigt: Bischof Prof. Dr. Martin Hein, Kassel

Die Aktion

Die Aktion "Hoffnung für Osteuropa" wurde 1994 als Netzwerk der Hilfe gegründet. Ihr Ziel ist es, die Lebensgrundlage der Menschen in den Ländern Mittel- und Osteuropas zu fördern. Dazu sammelt die Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ Spenden.

Aus dem Bereich der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck engagieren sich rund 60 Initiativen für den Austausch und die Hilfe in den Ländern des ehemaligen Ostblocks. Dabei geht es um die Unterstützung beim Aufbau von tragfähigen Strukturen der Kirchen und der Diakonie in Osteuropa, aber auch um die ganz konkrete Hilfe u.a. mit Medikamenten, Lebensmitteln und landwirtschaftlichen Maschinen.

Alle Projekte werden gemeinsam mit den Partnern in den osteuropäischen Ländern geplant und umgesetzt. Ungezählte ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kurhessen-Waldeck unterstützen diese Maßnahmen.

Dabei steht die Hilfe zur Selbsthilfe im Vordergrund. Mit Sachspenden und finanzieller Unterstützung haben Menschen aus Kurhessen-Waldeck auf diese Weise Menschen in Estland, Litauen, Bosnien, in der Ukraine, Russland und Weißrussland geholfen.

In der Aktion arbeiten auf Bundesebene das Diakonische Werk der EKD, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), einige Freikirchen, das Gustav-Adolf-Werk und der Martin-Luther-Bund zusammen, um mit Spenden beim Aufbau sozialer Strukturen und christlicher Gemeinden zu helfen. Ein weiteres Anliegen der Aktion ist es, Verständnis für die unterschiedlichen Lebenssituationen und Kulturen in Ost und West zu wecken.

Regelmäßig treffen sich im Diakonischen Werk die Osteuropa-Initiativen aus Kurhessen-Waldeck zum Erfahrungsaustausch. Im "Osteuropa-Hearing" werden aktuelle politische und soziale Entwicklungen diskutiert und Berichte über Hilfsaktionen abgegeben.

Ansprechpartner im Diakonischen Werk: 

Claus-Dieter Suß
Telefon: (0561) 10 95 – 303
E-Mail: c.suss@dwkw.de

Spenden

Schulungen für Sozialarbeiter und Klinikseelsorger in Estland

Ein rasant wachsendes Problem in vielen Ländern Osteuropas ist die Ausbreitung von AIDS.

Die Behörden Estlands wissen von 5.000 HIV-Infizierten, aber sie gehen von 15.000 aus. Die Mehrheit lebt im Verborgenen. Aus diesem Grund hat die Estnische Evangelisch Lutherische Kirche ein Projekt zur Begleitung von HIV-Infizierten begonnen. Am Anfang stand die Bestandsaufnahmen: Zahlen von Infizierten, Neuinfektionen und von bestehenden AIDS-Projekten. Ziel ist es nun, einen Austausch zwischen estnischen und deutschen Sozialarbeitern und Seelsorgern in Gang zu setzen. Ein erster Lehrgang hat bereits stattgefunden, weitere werden folgen. Denn der Bedarf ist groß. „Es geht darum AIDS als Problem der gesamten Gesellschaft in den Köpfen der Menschen zu verankern.“

Wir bitten um Ihre Spende für dieses und andere Projekte, die sich den Herausforderungen stellen, konkrete Hilfe verwirklichen wollen.

Im Bereich der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck wurden bisher 1.111.956 Euro für die Aktion Hoffnung für Osteuropa gespendet.

Eine Übersicht über die damit geförderten Projekten finden Sie hier zum Download:
Geförderte Projekte 1994-2008 (PDF, 1,2 MB)

Spendenkonto der Aktion „Hoffnung für Osteuropa“
Konto 200 000, Evang. Kreditgenossenschaft Kassel, BLZ 520 604 10
 

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